Referenzen zum Lastmanagement

Phoenix AG

Die Phoenix AG gehört mit mehreren Projekten mittlerweile fest zum Kundenstamm der Envidatec. So wurden seit 2002 Energiedaten-Monitoring-Systeme für Kostenstellenabrechnungen an mehreren Standorten eingerichtet. Zielsetzung war dabei die verbrauchsgerechte Abrechnung der Phoenix- Tochterunternehmen. Hierzu wurde flankierend ein Lastmanagementsystem eingesetzt.

 

An den Standorten Hamburg-Harburg und Waltershausen wurden Betriebsabläufe zeitlich so verlegt, dass teure Leistungsspitzen reduziert werden können. Flankiert wurden diese rein organisatorischen Maßnahmen durch eine automatisierte Spitzenlastoptimierung. Ein Gerät zur Überwachung der Spannungsqualität des werkseigenen 6kV Netzes gibt Auskunft über den Zustand des Netzes. Des weiteren erfolgte eine Abrechnung der Energie. Hierbei musste zunächst eine Zuordnung der einzelnen Energieverbräuche auf die einzelnen Gesellschaften erfolgen. Nicht gezählte Restmengen wurden per Verteilschlüssel umgelegt. Hierbei kam es auch darauf an, dass die Einkaufsbedingungen der Energie  (Leistung, Arbeit) entsprechend abgebildet werden konnten und auf die einzelnen Gesellschaften entsprechend ihrem Lastverhalten abgerechnet werden konnten. Die so aufbereiteten Energiedaten wurden dann dem bereits vorhandenen Zielabrechnungssystem (SAP) zugeführt.


Worlée Chemie GmbH


Die Worlée Chemie GmbH ist einer der führenden Hersteller für spezielle Bindemittel und Additive für die Farben-, Lack- und Druckfarbenindustrie. Das Standardsortiment umfasst u.a. wässrige und lösemittelhaltige Acrylat- und Alkydharze, Polyester, Polyesterpolyole, Polyetherpolyole, Epoxyester sowie zahlreiche Additive für die unterschiedlichsten Anwendungen. Die Worlée Chemie GmbH nimmt ihre Verantwortung gegenüber ihren Kunden, der Gesellschaft und der Umwelt sehr ernst. Die Produktionswerke entsprechen höchsten Umwelt-, Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001 sowie das integrierte Sicherheitsmanagementsystem unterstreichen dieses verantwortungsvolle Handeln. Für den Produktionsbetrieb der Worlée Chemie GmbH in Lauenburg wurde von der Envidatec GmbH Lastmanagementsysteme für die Medien Strom und Gas implementiert. Für das Lastmanagementsystem Strom haben wir unter anderem den Notstromdiesel in die Laststeuerung mit aufgenommen. So können bei Bedarf die Lastspitzen reduziert werden ohne zusätzliche Produktionsanlagen in Ihrem Strombezug zu beeinflussen. Das Lastmanagementsystem übernimmt auch die Steuerung des wöchentlichen Probelaufes des Notstromaggregates. Für das Lastmanagementsystem Gas werden Wärmetauschprozesse kurzweilig in Ihrer Leistung reduziert um hier die Lastspitzen zu reduzieren. Die kontinuierlichen Kontrolle und Korrektur der Lastmanagementsysteme wird über das Energie-Monitoring-System JEVis realisiert.   


Die wesentlichen Tätigkeiten waren:

 

  • Planung und Implementierung eines Lastmanagementsystems Strom

  • Planung und Implementierung eines Lastmanagementsystems Gas

  • Kundenspezifische Visualisierungen der Lastmanagementsysteme

  • Kundenspezifische Anbindung an die Prozessleittechnik

  • Testlaufsteuerung des Notstromaggregates

  • Mitarbeiterschulung

  • kontinuierliche Systemwartung


Backhaus-Wedemann


Backhaus-Wedemann ist ein mittelständisches Unternehmen in der vierten Generation und hat sich auf die Belieferung von gewerblichen Kunden im Großraum Hamburg spezialisiert. Das Back-Haus Wedemann legt größten Wert auf ein Höchstmaß an Qualität und Genuss durch beste Rohmaterialien und schonende Herstellungsverfahren. Das Zusammenspiel von handwerklicher Fertigung, moderner Bäckereitechnologie und professioneller Logistik sorgt für eine perfekte Abwicklung unserer Aufträge. Da es sich beim Backen um einen energieintensiven Prozess handelt hat die Envidatec GmbH für das Backhaus-Wedemann ein Lastmanagementsystem für das Medium Strom am Standort Hamburg-Harburg konzepiert und implementiert. Hierfür wurden wesentliche Produktionsanlagen, wie Öfen, Kältemaschinen und Heizungen in das Lastmanagementsystem integriert. Die kontinuierlichen Kontrolle und Korrektur der Lastmanagementsysteme wird über das Energie-Monitoring-System JEVis realisiert.  


Die wesentlichen Tätigkeiten waren:

 

  • Planung und Implementierung eines Lastmanagementsystems Strom

  • Kundenspezifische Anbindung an die Prozessleittechnik

  • Mitarbeiterschulung

  • kontinuierliche Systemwartung


Bischof + Klein GmbH & Co. KG


Bischof + Klein ist einer der führenden europäischen Komplettanbieter für flexible Verpackungen aus Kunststoff und Papier sowie für technische Folien. Weltweit agiert das Familienunternehmen mit einem starken Netzwerk von Produktionsstandorten und Vertriebsrepräsentanzen. Im Stammwerk im westfälischen Lengerich finden Techniker und Entwicklungsingenieure ein einzigartiges Spektrum an Produktionsmöglichkeiten. B+K gehört zu den Pionieren in der Industrie, die Umweltschutz schon in den 80er Jahren zum festen Bestandteil ihrer Unternehmenspolitik machten. Für sein Engagement wurde B+K 1987 zum „Partner des Europäischen Umweltjahres“ ernannt. 1996 nahm B+K als eines der ersten Unternehmen in der Verpackungsbranche freiwillig am Öko-Audit bzw. EMAS-System teil. Für das Stammwerk in Lengerich hat die Envidatec GmbH für Bischof + Klein ein Lastmanagementsystem für das Medium Strom konzepiert und implementiert. Hierfür wurden wesentliche Produktionsanlagen in das Lastmanagementsystem integriert.  


Die wesentlichen Tätigkeiten waren:

 

  • Planung und Implementierung eines Lastmanagementsystems Strom

  • Kundenspezifische Anbindung an die Prozessleittechnik

  • Mitarbeiterschulung

  • kontinuierliche Systemwartung


Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Am Standort Berliner Tor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg wurde seit 2001 durch die Envidatec GmbH eine Vielzahl von Optimierungsmaßnahmen durchgeführt. Am Anfang stand eine detaillierte Energieeffizienzanalyse parallel zur Installation des von Envidatec patentierten Lastspitzenmanagementsystems. Außerdem wurden alle wesentlichen Daten mit dem Energiecontrollingsystem JEVis erfasst. Durch diese und weitere Maßnahmen konnte die Lastspitze von 2,2 MW auf etwa 1,2 MW rediuziert werden. Auch der Gesamtenergieverbrauch wurde deutlich reduziert. Mit einer Gesamtamortisationszeit von 0,5 Jahren hatte dieses Projekt ein extrem gutes Kosten-/Nutzen-Verhältnis.


Das installierte JEVis Sytsem wurde in einem weiteren Schritt auf alle drei Standorte der HAW ausgeweitet und diente als Vorbereitung für ein globales Lastmanagementsystem, welches später für das Forschungsprojekt INSEL genutzt wurde.

 

An der HAW wurden viele Pilotprojekte durchgeführt, so wurde am Standort Bergedorf im Jahr 2005 einer der ersten verbrauchsabhängigen Energieausweise in Deutschland erstellt.